Neuigkeiten

14. Oktober 2021

Die Auftaktveranstaltung zur neuen Förderperiode 2021-2027 findet am Mittwoch, 17. November 2021 von 09:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr als Live-Stream statt – erstmalig als gemeinsame Veranstaltung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE BW) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Es erwartet Sie ein buntes Programm mit Informationen, Talk & Interviews sowie Filmbeiträgen.

Zu Gast werden sein:
– Minister Peter Hauk MdL (Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz)
– Staatssekretärin Dr. Ute Leidig MdL (Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration)
– Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus)
– Abteilungsleiterin Dr. Simone Schwanitz (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)
– Ministerialdirektor Helmfried Meinel (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft)
– sowie Vertreter*innen der Europäischen Kommission.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das ausführliche Programm zur Auftaktveranstaltung sowie der Link zum Live-Stream wird in Kürze hier veröffentlicht werden.

5. Oktober 2021

Die RegioStars Awards werden seit dem Jahr 2008 jährlich von der GD REGIO der Europäische Kommission verliehen: Sie sind zu einem Exzellenzsiegel für von der EU finanzierte Projekte geworden, die innovative und inklusive Ansätze im Bereich der regionalen Entwicklung verfolgen. Mit den RegioStars Awards werden Lösungen für gemeinsame Probleme und vielversprechende Ideen ausgezeichnet. Dies ist ein Ansporn für die Regionen, eine noch wirkungsvollere EU-Regionalpolitik umzusetzen.

Im Jahr 2021 stehen fünf Bereiche im Mittelpunkt, die wesentliche Bestandteile der Regionalpolitik der EU sind:

  • INTELLIGENTES Europa: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von lokalen Unternehmen in einer digitalen Welt
  • GRÜNES Europa: Förderung grüner und widerstandsfähiger Gemeinden in städtischen und ländlichen Gebieten
  • FAIRES Europa: Förderung von Inklusion und Antidiskriminierung
  • STÄDTISCHES Europa: Förderung umweltfreundlicher, nachhaltiger und kreislauforientierter Lebensmittelsysteme in funktionalen Stadtgebieten
  • THEMA DES JAHRES: Ausbau der grünen Mobilität in den Regionen: Europäisches Jahr der Schiene 2021

 

Jedes Jahr werden Hunderte von Projekten eingereicht. Ein Gremium hochrangiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den jeweiligen Bereichen bewertet jährlich die eingereichten Bewerbungen und wählt die Gewinnerprojekte aus. Die unabhängige Jury hat 2021 bereits 25 Finalisten ausgewählt – fünf für jede Kategorie der RegioStars Awards 2021. Auf der Wettbewerbsplattform können Sie die Finalisten kennenlernen und kurze Beschreibungen der Projekte lesen. In den kommenden Wochen werden vollständige Projektinformationen auf Inforegio veröffentlicht: https://ec.europa.eu/regional_policy/de/regio-stars-awards/

Darüber hinaus wird ein Publikumspreis verliehen: Das Gewinner-Projekt dieses Preises wird im Rahmen einer öffentlichen Online-Abstimmung unten den Finalisten und Finalistinnen ausgewählt. Bei der Online-Abstimmung kann jeder ab sofort auf der Wettbewerbsplattform mitmachen und bis zum 15. November für sein Lieblingsprojekt unter den Finalisten und Finalistinnen stimmen, indem das Herzsymbol angeklickt wird.

Neu: Im Jahr 2021 werden die Finalisten und Finalistinnen im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte im Oktober zu Kommunikationsschulungen eingeladen. Die Gewinner-Projekte in den fünf Kategorien und der Gewinner des Publikumspreises werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 02.12.2021 in Dubrovnik (Kroatien) ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://ec.europa.eu/regional_policy/de/regio-stars-awards/

5. Oktober 2021

Neugierig, wie Ihre Region in Bezug auf WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen abschneidet? Oder wo in Europa die Menschen die meisten Waren und Dienstleistungen online bestellen?

Eurostat beantwortet diese und viele andere Fragen im Jahrbuch der Regionen 2021: https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-statistical-books/-/ks-ha-21-001

Die neue Publikation enthält regionale Statistiken zu unterschiedlichen Themen wie Bevölkerung, Gesundheit, Bildung, Lebensbedingungen, digitale Gesellschaft, Wirtschaft, Forschung und Entwicklung, Tourismus, Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft. Die Daten umfassen EU-Mitgliedstaaten und, sofern verfügbar, EFTA (= Europäische Freihandelsassoziation)- und Kandidatenländer.

Weitere Informationen zum Jahrbuch der Regionen 2021 und den dazugehörigen Veröffentlichungen sowie Veranstaltungen finden Sie hier: https://ec.europa.eu/eurostat/en/web/products-eurostat-news/-/WDN-20210909-1

5. Oktober 2021

Am 01. Oktober 2021 startet der Wettbewerb „Film4Energy“, welcher durch die Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission organisiert wird. In diesem Rahmen werden Schulen in der gesamten Europäischen Union eingeladen, kurze Videos über die Bedeutung von Energieeffizienz und die Vorteile des Energiesparens für Ihre Schule, Gemeinde oder Stadt zu erstellen.

Junge Menschen können eine Vorbildrolle beim Schutz unserer Erde einnehmen. Energieeffizienz ist ein wichtiger Aspekt davon!

Die #Film4Energy Challenge der Europäischen Kommission richtet sich an Schulen mit Schülerinnen und Schülern im Alter von 12 bis 15 Jahren, die Ideen für ein energieeffizienteres Leben haben.

Um teilzunehmen, brauchen die Schülerinnen und Schüler nur ein Video zu drehen, in dem sie für die Vorteile von energieeffizientem Verhalten und die Nutzung energieeffizienter Alternativen werben.

Zu gewinnen gibt es einen Energietag für die ganze Klasse!

Der Wettbewerb läuft vom 01. Oktober 2021 bis zum 15. Februar 2022.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://ec.europa.eu/energy/topics/energy-strategy/energy-youth/video-competition-on-energy-efficiency_en

Die deutsche Erläuterung finden Sie hier: https://ec.europa.eu/energy/sites/default/files/documents/video-competition-on-energy-efficiency_de.pdf

5. Februar 2020

Ministerpräsident Kretschmann: Baden-Württemberg befindet sich in hartem Wettkampf um die weltweit intelligentesten Technologien, besten Ideen und klügsten Köpfe / Innovationsstrategie ist Grundlage, um Projekte im Umfang von einer halben Milliarde Euro anzustoßen

Ministerin Hoffmeister-Kraut: Andere Regionen holen auf / Müssen uns zur Decke strecken und vor allem kleinere und mittlere Unternehmen stärker ins Innovationsgeschehen einbinden

Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung (4. Februar 2020) die neue Innovationsstrategie des Landes beschlossen. Sie wurde unter der Federführung des Wirtschaftsministeriums zusammen mit dem Wissenschaftsministerium, dem Umweltministerium, dem Innenministerium, dem Staatsministerium und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz erarbeitet. Die Innovationsstrategie löst die bisherige Fassung ab, die aus dem Jahr 2012/13 stammt. Sie ist auch Voraussetzung dafür, dass Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) nach Baden-Württemberg fließen. Sie schafft die Grundlage für das operationelle Programm, das im Sommer vom Land in Brüssel offiziell eingereicht wird.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Wir setzen auf Innovationen und haben hierfür mit neuen Formaten die Weichen für die Zukunft gestellt – mit dem Strategiedialog Automobilwirtschaft, dem Forum Gesundheitsstandort, unserer Strategie für Künstliche Intelligenz, digitalen Hubs und weiteren Transferprojekten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Als erstes Land richten wir ein ressortübergreifendes Innovationslabor ein, das uns dabei unterstützt, Innovationen in priorisierten Themenfeldern zügig und wirkungsvoll zum Durchbruch zu verhelfen. Mit der Innovationsstrategie bringen wir uns aktiv als starker Partner in die Europäische Gesamtstrategie ein und arbeiten daran, Innovationsprojekte zusammen mit der EU im Umfang von einer halben Milliarde Euro anzustoßen.“
Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Unsere Innovationsstrategie zeigt klar, wo wir im Land Schwerpunkte setzen müssen. Im Fokus steht der Ausbau der Innovationstätigkeit. Es gewinnt, wer konsequent in Forschung und Entwicklung sowie in die Stärkung des Innovationsgeschehens von kleineren und mittleren Unternehmen investiert.“

Europäisches Innovationsranking: andere Regionen holen auf
Baden-Württemberg investierte im Jahr 2017 einen Anteil von rund 5,6 Pro-zent des Bruttoinlandsprodukts in FuE: national, aber auch international ein Spitzenwert noch vor Südkorea und Israel. Baden-Württemberg liegt damit deutlich über der Marke von drei Prozent, die sich die Europäische Union zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel gesetzt hat. Allerdings holen andere Regionen auf. Aufgerückt in den Innovationsrankings sind zum Beispiel der Kanton Zürich und innerhalb der EU die Region Helsinki-Uusimaa. „Das muss bei uns zu Überlegungen führen, wie Baden-Württemberg bei der Dynamik zulegen kann. Wir müssen uns zur Decke strecken, um weiterhin an der Spitze der innovativen Regionen zu bleiben“, so Ministerpräsident Kretschmann und Ministerin Hoffmeister-Kraut.

Strategische Spezialisierung auf Zukunftsfelder
Vorrangig auf Landesebene seien künftig Investitionen in die von der Strategie identifizierten Wachstums- und Zukunftsbereiche Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0, nachhaltige Mobilität, Gesundheitswirtschaft, Ressourceneffizienz und Energiewende sowie nachhaltige Bioökonomie. „Mit diesen Zukunftsfeldern ergreifen wir die Chancen derzeitiger Transformationsprozesse und stärken die Stärken der Kernbranchen Baden-Württembergs“, so Hoffmeister-Kraut. Die Strategie nehme aber auch Branchen stärker in den Blick, die im Land bereits in kritischer Masse vorhanden, aber ausbaufähig seien. „Zudem setzen wir auf disruptive Wertschöpfungsfelder, die im globalen Innovationswettbewerb große Wachstumschancen erwarten lassen.“
Wesentliche Anregungen für die Innovationsstrategie gingen auf die „innovationspolitischen Impulse“ des Technologiebeauftragten der Landesregierung, Prof. Dr. Wilhelm Bauer zurück.

Innovationskurs fortsetzen und Innovationskraft der KMU stärken
„Unsere Stärke ist die hohe Investitionsbereitschaft von großen und mittelständischen Unternehmen in Forschung und Entwicklung“, unterstrich Kretschmann. „Wir werden unseren Innovationskurs konsequent fortsetzen und auch die Innovationskraft der kleineren und mittelständischen Unternehmen stärker in den Blick nehmen, die maßgeblich die Wirtschaftsstruktur des Landes prägen.“ Ministerin Hoffmeister-Kraut ergänzte: „Unter anderem mit den Mitteln der EU wollen wir die Forschungsinfrastruktur an den Hochschulen und in den wirtschaftsnahen Instituten weiter ausbauen und auch die Strukturen des Technologietransfers von der Wissenschaft hin zu den KMU im Land verbessern. Wir müssen die KMU dabei unterstützen, dass sie selbst mehr in Forschung und Entwicklung investieren können.“
Auch die FuE-Intensität kleinerer und mittlerer Unternehmen müsse steigen, betonte die Wirtschaftsministerin. Kleine und mittlere Unternehmen seien derzeit lediglich für elf Prozent der gesamten Innovationsausgaben der baden-württembergischen Wirtschaft verantwortlich, obwohl sie mehr als 90 Prozent der Unternehmen ausmachten. „Es sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die kaum oder nicht ausreichend am Innovationsgeschehen teilhaben“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Öffentliche FuE-Ausgaben deutlich erhöhen
Mit einem Anteil von 83,6 Prozent sei es vor allem die Wirtschaft selbst und hier wiederum primär große Unternehmen, die für die hohen FuE-Ausgaben Baden-Württembergs verantwortlich seien, so Hoffmeister-Kraut. „Die öffentlichen FuE-Ausgaben in Baden-Württemberg sind gemessen an ihrem relativen Anteil die niedrigsten in Deutschland. Das müssen wir ändern“, sagte die Wirtschaftsministerin. Die Innovationsstrategie empfehle daher, bei einer anhaltend hohen FuE-Quote vor allem eine deutliche Erhöhung des öffentlichen Anteils daran zu erreichen.
Darum haben wir für die kommenden zwei Jahre 2020/21 einen Innovationshaushalt verabschiedet: „Weil wir uns mit einer nachlassenden Innovationsdynamik nicht zufriedengeben wollen, haben wir nachgelegt und werden auch in unseren zukünftigen Anstrengungen nicht nachlassen. Rund eine Milliarde Euro nehmen wir in die Hand, um die Technologien der Zukunft zu entwickeln, den Wirtschaftsumbruch zu meistern und den Wohlstand von morgen zu sichern.“

Technologische Innovationen für Klimaschutz und Ressourceneffizienz
Der Ministerpräsident verwies darauf, dass Innovationen zu stärken auch heiße, zugleich zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen beitragen zu können: „Der Weltbiodiversitätsrat der Vereinten Nationen weist explizit darauf hin, dass Investitionen in technologische Innovationen einer der entscheiden-den Ansatzpunkte sind, um einen Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit zu erreichen“, betonte Kretschmann. Gerade im Bereich von Produktneuheiten ergäben sich hohe Potentiale für Umweltentlastungsmöglichkeiten. Zudem entwickelten Bestandteile der „Re-Economy“ als langfristige Trends bedeutendes Potential.

Weitere Informationen:
Innovationsstrategie Baden-Württemberg (Fortschreibung 2020)

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