Innovation und Energiewende

Vorankündigung
Förderaufrufe

  • Förderaufruf im Förderprogramm „Ressourceneffizienz in Unternehmen“ Förderbaustein 1 Regionale Kompetenzstellen für Ressourceneffizienz (KEFF+)

    Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 05.05.2021.

    Um Ressourceneffizienzpotenziale in Unternehmen auszuschöpfen, unterstützt das Umweltministerium mit dem neuen EFRE-Förderprogramm die Einrichtung regionaler Kompetenzstellen für Ressourceneffizienz (KEFF+) in allen 12 Regionen Baden-Württembergs. Diese regionalen Kompetenzstellen sollen künftig unter dem Oberbegriff Ressourceneffizienz die beiden Teilaspekte Material- und Energieeffizienz bearbeiten. Mit der Einrichtung der KEFF+ soll Unternehmen flächendeckend eine neutrale und kostenlose Anlaufstelle geboten werden, die zum Themenkomplex Ressourceneffizienz und die daraus resultierenden CO2-Einsparungen informiert und sensibilisiert. Außerdem unterstützen die KEFF+ die Unternehmen unabhängig bei der Vermittlung vertiefter Beratungen zur Ressourceneffizienz, bei der Einbindung in Unternehmensnetzwerke und bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen. Um ein effizientes Arbeiten der KEFF+ zu gewährleisten, sollen die Kompetenzstellen miteinander in ein landesweites Netzwerk eingebunden werden.

    Das landesweite Netzwerk soll bei der Einrichtung und Aufgabenerledigung durch eine zentrale Koordinierungsstelle unterstützt werden.

    Die Gelder für das geplante Förderprogramm kommen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Baden-Württemberg. Die Förderverwaltungsvorschrift VwV EFRE Ressourceneffizienz in Unternehmen 2021-2027 kann von dieser Internetseite heruntergeladen werden.

    Die Zuwendung beträgt 40 Prozent der zuwendungsfähigen, zur Kofinanzierung vorgesehenen Ausgaben aus EFRE-Mitteln. Außerdem werden Landesmittel in Höhe von 50 Prozent der zuwendungsfähigen, zur Kofinanzierung vorgesehenen Ausgaben ausgereicht. Für Hochschulen und Universitäten kann eine Kofinanzierung in Höhe von bis zu 60 Prozent ausgereicht werden.

    Das Wettbewerbsverfahren wird durch einen öffentlichen Förderaufruf gestartet (Ausschreibung). Die Auswahl der Förderanträge erfolgt in einem einstufigen Verfahren:

    • Der komplette Förderantrag ist bis zum 30. Juni 2021 schriftlich und zusätzlich in elektronischer Form als Word-Datei bei der Landeskreditbank (L-Bank) Bereich Finanzhilfen, Schlossplatz 10, 76113 Karlsruhe und an efre(at)l-bank.de als bewilligende Stelle einzureichen. Zusätzlich ist der Antrag ausschließlich in elektronsicher Form an das Umweltministerium an efre-ressourceneffizienz(at)um.bwl.de zu senden.
    • Auf der Basis einer Juryentscheidung wählt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die Projekte aus, die gefördert werden.
    • Die Bewilligung der Fördermittel erfolgt in 2021.
    • Ein Projektbeginn ist zwischen dem 1. Januar und dem 1. September 2022 möglich.

     

    Alle Informationen zum Förderprogramm „Ressourceneffizienz in Unternehmen“ und zum Teilnahmewettbewerb enthält der Förderaufruf und dessen Anlagen.

    Hinweis: Der Start für den Förderbaustein 2 (geförderte Ressourceneffizienzberatung) ist nach derzeitigem Planungsstand für September 2022 vorgesehen. Hierfür wird ein separater, dauerhafter Förderaufruf veröffentlicht.

    Interessenten haben die Möglichkeit bis zum 31. Mai 2021 unter efre(at)l-bank.de sowie efre-ressourceneffizienz(at)um.bwl.de schriftlich Fragen einzureichen. Diese Fragen werden gesammelt. Die Fragen und die dazu gehörigen Antworten werden auf der Internetseite des Umweltministeriums anonymisiert veröffentlicht.

    Förderantrag stellen – so geht’s

     

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  • Holz Innovativ Programm – Innovation im Holzbau

    Förderaufruf des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 16. März 2021

    Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) unterstützt in der Holzbauoffensive des Landes Vorhaben mit Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Landesmitteln, deren Gegenstand die Bereitstellung, Verarbeitung, Bearbeitung und Verwendung von Holz ist. Dadurch sollen Innovationen in der Nutzung von Holz forciert, neue Anwendungsfelder für den Rohstoff Holz erschlossen und deren Einführung beschleunigt werden. Mit dem Förderschwerpunkt „Innovation im Holzbau“ werden modellhafte Vorhaben zur Demonstration der innovativen Verwendung von Holz in Bauvorhaben (Nr. 4.3 VwV HIP) finanziell unterstützt.

    Die Auswahl der Projekte und die Förderung erfolgen in einem zweistufigen Verfahren. Damit soll der Aufwand für Bewerbungen möglichst gering und überschaubar gehalten werden.

    Im ersten Schritt ist eine Vorhabensskizze zur Vorauswahl der Projekte einzureichen (Details entnehmen Sie bitte dem Förderaufruf). Die Projektauswahl aus den fristgerecht eingereichten Vorhabensskizzen erfolgt durch das MLR nach Abschluss der begleitenden Beratungen durch die vom MLR berufene Jury. Die Entscheidung der Projektauswahl wird schriftlich durch das MLR bekannt gegeben. Insofern das Vorhaben durch das MLR zur Förderung ausgewählt wurde, liegt eine Berechtigung zum Stellen eines Förderantrags vor.

    Im zweiten Schritt ist dann ein formaler Förderantrag mit zusätzlich erforderlichen Unterlagen bei der L-Bank zu stellen. Diese nimmt den Antrag entgegen, bearbeitet ihn und erteilt bei positiver Prüfung der Antragsunterlagen einen Bewilligungsbescheid.

    Damit die Vorhabensskizzen durch die Jury beraten werden können, sind diese bis zum 15. März, 15. Juni, 15. September oder 31. Dezember eines Jahres einzureichen. Fristgerecht zum jeweiligen Stichtagen vorliegenden Vorhabensskizzen werden gemeinsam in einer Sitzung beraten.

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  • Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg

    Förderaufruf des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz vom 28.07.2020

    Mit der Ausschreibung „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum mit Kofinanzierung aus dem EFRE-Programm soll die Spitzenstellung des Landes weiter ausgebaut werden.

    Das Förderangebot spricht kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten im ländlichen Raum an, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit und ihrer ausgeprägten Technologiekompetenz in der Umsetzung und Anwendung innovativer Produktionsprozesse und Produkte das Potenzial zur Technologieführerschaft erkennen lassen. Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung liegt auf Unternehmen, die Baden-Württemberg in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie voranbringen.

    Die Bewertung der Bewerbungen erfolgt durch einen Ausschuss. Maßgebliche Kriterien sind Qualität und Aussagekraft der Bewerbung, Beurteilung der eigenen Produkte/Dienstleitungen hinsichtlich Marktpotential, Technologie- und Innovationspotential des Unternehmens sowie der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie.

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  • 1. Förderaufruf im Förderprogramm „Modellregion Grüner Wasserstoff“

     

     

    © Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

    Förderaufruf des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom 19.03.2021.

    Das Umweltministerium unterstützt mit dem neuen Förderprogramm den Aufbau einer Modellregion Grüner Wasserstoff. Die Modellregion soll „grünen Wasserstoff“ produzieren, speichern und transportieren und Industrie und Verbraucher in der Modellregion versorgen. Daneben soll „grüner“ Wasserstoff zur Energieerzeugung mit Brennstoffzellen und als Rohstoff in wesentlichen Energieverbrauchssektoren – von der Mobilität über die industrielle Nutzung bis hin zur Wärme- und Stromerzeugung für Gebäude – als treibhausgasfreier Energieträger genutzt werden.

    Als Modellregion Grüner Wasserstoff versteht sich ein räumlich begrenztes Gebiet mit gemeinsamen ökonomischen Strukturen und Perspektiven. Diese soll die wirtschaftliche Umsetzung einer Wasserstoffwirtschaft in der Realität erproben und helfen, die gesellschaftliche Akzeptanz für Wasserstoff als Energieträger zu erhöhen. Das Projekt muss wissenschaftlich begleitet werden.

    Ziel ist es, in dieser Modellregion Wasserstoff als Energieträger zu verwenden und die damit verbundenen technologischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkte zu beleuchten.

    Wasserstoff soll mit Hilfe von erneuerbaren Energien klimafreundlich produziert und anschließend in der Modellregion zum Einsatz kommen. Die Modellregion soll in einem Demonstrationsprojekt das Zusammenspiel von der Produktion, dem Transport, der Speicherung und der Anwendung von „grünem“ Wasserstoff erproben und helfen, die Gesellschaft für den Energieträger Wasserstoff zu sensibilisieren. Nachhaltiges Ziel ist es, die Modellregion auf Dauer wirtschaftlich auszurichten, damit sie auch nach Abschluss der Projektlaufzeit weiterbestehen kann.

    Darüber hinaus soll das Demonstrationsvorhaben der Modellregion in einem separaten Forschungsprojekt parallel unter übergeordneten technologischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen wissenschaftlich begleiten werden.

    Die Gelder für den Förderaufruf stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ­­und vom Land Baden-Württemberg.

    Für beide Projekte („Modellregion Grüner Wasserstoff“ und Begleitforschung) gilt: 40 Prozent Förderung durch EU-Mittel plus variabler Förderanteil durch Landesmittel, abhängig von der beihilferechtlichen Einordnung und verfügbaren Mitteln.

    Es ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen:

    • Die Antragsteller müssen die Projektskizzen bis zum 17. Mai 2021 einreichen.
    • In der ersten Stufe sind die Projektskizzen der Förderinteressenten bei der L-Bank als antragsannehmende Stelle einzureichen. Vor Einreichung einer Projektskizze wird den Antragstellenden empfohlen, mit dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) Kontakt aufzunehmen und gegebenenfalls ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.
    • Die Auswahl der erfolgreichen Skizzen des Demonstrationsvorhabens und des Begleitforschungsprojekts erfolgt durch eine Jury gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.
    • Der komplette Förderantrag muss anschließend nach aktuellem Planungsstand von der Gewinnerregion bereits im Spätsommer 2021 eingereicht werden.

     

    Hier finden Sie die wichtigsten Fragen zum neuen EFRE-Förderprogramm „Modellregion Grüner Wasserstoff“. Gerne beantworten wir auch Ihre Fragen zum Förderprogramm. Wenden Sie sich dazu direkt an unsere Ansprechpartner oder schreiben Sie eine E-Mail an wasserstoff(at)um.bwl.de

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    © Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

     

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Die neue Förderperiode 2021-2027

Im Mai 2018 hat die Europäische Kommission ihre Entwürfe für die Regional- und Kohäsionspolitik der Europäischen Union nach 2020 vorgelegt (siehe „Weitere Informationen“ > Verordnungsentwürfe). Sie werden derzeit im Europäischen Rat und im Europa-Parlament verhandelt. Wichtigstes Ziel soll weiterhin sein, Beschäftigung und innovatives, nachhaltiges und integratives Wachstum in der Europäischen Union weiter voranzubringen. In stärker entwickelten Regionen wie Baden-Württemberg wird der Fokus in der Regional-Förderung aus dem EFRE weiterhin auf Forschung, Entwicklung und Innovation sowie auf der Umsetzung grüner Themen, wie Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie, liegen. Damit kann das Land unmittelbar an das EFRE-Programm 2014-2020 „Innovation und Energiewende“ anknüpfen. Die EFRE-Verwaltung des Landes erarbeitet bereits das neue EFRE-Programm. Dabei fließen die Expertise, Erfahrungen und Perspektiven der Kommunal-, Wirtschafts-, Wissenschafts- und Umweltpartner im Rahmen eines breiten Beteiligungsverfahrens kontinuierlich ein.